Rückblick Saison 2011 / 2012

Im 2. Teil des Saison-Rückblicks nehmen wir heute unsere Mannschaft etwas genauer unter die Lupe. Mit Hilfe der umfangreichen VfB-Einsatzstatistik stellen wir Euch hier die Spieler der Saison vor. Den Anfang machen wir mit einem der auffälligsten Akteure der Spielzeit.

Der Dauerläufer

Michael Woop: 29 Spiele / 2593 Minuten auf dem Platz

 

Ob im Mittelfeld oder in der Abwehr war Michi nicht nur die längste Zeit auf dem Platz sondern absolvierte wahrscheinlich auch die meisten Kilometer in der abgelaufenen Saison. Auch seine Mitspieler schätzen seinen vorbildlichen Einsatz und die konstanten starken Leistungen und wählten Michael zum Spieler der Saison.

Mit David Mielke und Florian Kronfeldt waren zwei weitere Akteure in 29 KOL-Partien im Einsatz. David wurde einmal eingewechselt und kam so auf 2564 Spielminuten. Florian brachte es trotz zweier Auswechselungen auf 2560 Spielminuten.

Der Scorer

Christian Lust: 25 Spiele / 18 Tore, 11 Vorlagen

 

Mit insgesamt 29 Punkten löste Christian Vorjahressieger David Mielke im internen Scorerwettbewerb ab. In der Rückrunde drehte Sprutz richtig auf und setzte sich mit 12 Treffern und 5 Vorlagen an die Spitze der Rangliste. Am Ende übertraf er sogar sein persönliches Saisonziel von 15 Toren und 10 Vorlagen.

Mit nur 1 Punkt weniger landete Ronny Pfeiffer auf Platz 2 der Scorerwertung. Wie schon im Vorjahr steuerte Ronny die meisten Torvorlagen (13) bei. Außerdem gelang ihm in seinem 3. Jahr beim VfB mit 15 Treffern ein persönlicher Torrekord. Mit 21 Punkten (10 Tore, 11 Assists) sicherte sich David Mielke den 3. Rang.

Der Fairste

Florian Kronfeldt: 29 Spiele / keine gelbe oder rote Karte

 

Einfach unglaublich ist die Bilanz von Florian. In 29 KOL-Begegnungen kam unser Manndecker ohne eine einzige Verwarnung aus. Mit fairen Mitteln stand Flops auch in der Kreisoberliga seinen Mann und war dazu einer der wenigen, die ohne Meckerei und Lamentieren auskamen. Trotz seiner fairen Spielweise (oder gerade deswegen) war Florian ein absoluter Leistungsträger in der VfB-Defensive. Bei der Wahl zum Spieler der Saison landete der Bertinger auf Rang 4.

Übrigens: In den letzten 3 Spielzeiten sah Flops in 74 Liga-Spielen nur 3 gelbe Karten.

Der Effektivste

Christian Lust: 25 Spiele / 18 Tore, 11 Vorlagen

 

Mit 18 Treffern holte sich Christian die interne Torjägerkanone. Dass er dafür nur 25 Spiele benötigte, machte ihn gleichzeitig zum effektivsten Spieler der abgelaufenen Saison. Seine Torquote von 0,72 / Spiel kann sich sehen lassen und bescherte ihm Rang 3 bei der Wahl zum Spieler der Saison.

Kurios: Im Vorjahr gelang Sprutz genau die gleiche Ausbeute an Toren und Vorlagen, allerdings benötigte er damals nur 19 Spiele (Quote: 0,94).

Der Trainingsweltmeister

Marcel Böters: 26 Spiele / 61 Trainingseinheiten

 

Mit 61 von 80 möglichen Trainingseinheiten war Marcel der fleißigste Spieler im Team. Dass er dazu fast immer aus Tangermünde anreisen musste, tat seinem Ehrgeiz dabei keinen Abbruch.

Mit 56 Einheiten landete Pierre Dobberkau auf Rang 2 in der Trainingsstatistik.

Der Hexer

Nigel Kempchen: 16 Spiele / 4 gehaltene Elfmeter

 

Mit seinen Paraden sicherte Nigel gleich mehrfach wichtige Punkte für unsere Mannschaft. In der Rückrunde wurde der 21-jährige dann auch noch zum Elfmeter-Killer. Gegen Seehausen, Goldbeck und Rossau parierte er gleich 3 Strafstöße in Folge. Zuvor hatte er schon in der Hinrunde beim Post SV Stendal einen Elfmeter abgewehrt und im Pokalspiel bei der Tangerhütte Reserve das Elfmeterschießen für unseren VfB entschieden.

Auf immerhin 2 gehaltene Strafstöße kann Stephan Heinert verweisen. Im Heimspiel gegen Uchtspringe und in Schönhausen konnte er sich als Elfmeter-Töter beweisen.  

Der Wechselspieler

Robert Bolle: 22 Spiele / 8 Ein- und 9 Auswechselungen

 

49 Wechsel nahm Trainer Marco Lust in den 30 KOL-Partien vor, 17-mal war Robert Bolle daran beteiligt. In seinen 22 Einsätzen brachte es Robert so gerade mal auf 1318 Spielminuten. Mit je 11 Wechseln war auch Marc Meier und Enrico Staue häufig nur als Teilzeitkräfte im Einsatz.

Der Kurzarbeiter

Tobias Kronfeldt: 2 Spiele / 12 Spielminuten

 

Seit etwa drei Jahren hält sich das Gerücht, dass sich Tops nur sehen lässt, wenn es neue T-Shirts oder ein Mannschaftsfoto gibt. Fakt ist, dass der Bertinger immer bereit steht, wenn er gebraucht wird. So auch in dieser Saison, als er in den Heimspielen gegen Rossau und Post Stendal die leere Ersatzbank auffüllte und dabei zu zwei Kurzeinsätzen kam.

Ebenfalls sehr kurz war die Saison für Stefan Baacke. Unser reaktivierter Zweikämpfer kam lediglich am 1. Spieltag in Warnau für 27 Minuten zum Einsatz.

Der Aufsteiger

Enrico Stage: 13 Spiele / 521 Spielminuten

 

Dass aus Enrico noch mal ein echter Kreisoberliga-Fußballer wird, hatte er sicher selbst nicht geglaubt. Aber am 3. Spieltag war es soweit, beim 3:2 Sieg in Havelberg schnupperte Enno die ersten wenigen Minuten KOL-Luft. Sein Startelf-Debüt gab er dann wenig später beim Post SV Stendal – auf den Tag genau an seinem 37. Geburtstag. Am Ende der Saison stand Enrico in 13 Partien ganze 521 Minuten auf dem Platz. In der letzten Kreisliga-Saison kam er dagegen nur auf 136 Minuten in 8 Begegnungen.

Ebenfalls über deutlich mehr Einsatzzeit durfte sich Abwehrrecke Torsten Lotsch freuen. In 10 Partien absolvierte Theo 790 Minuten, gleich vier Mal ging es dabei über die volle Distanz. In der Vorsaison standen beim Kehnerter zwar 14 Einsätze aber nur 306 Spielminuten zu Buche.

Rückrunde

Bevor am kommenden Wochenende der Startschuss zur Saison 2012/2013 fällt, schauen wir noch einmal auf die abgelaufene Spielzeit zurück. Wir erinnern an die erfolgreiche Hallensaison, an die Höhen und Tiefen der Rückrunde und die Unentschieden-Serie zum Saisonende.

 

Hallenfußball – VfB überrascht bei HKM

 

Zum dritten Mal in Folge gelang unserer Mannschaft die Qualifikation zur Endrunde der Hallenkreismeisterschaft des KFV Altmark-Ost. Aber anders als in den Vorjahren war unser VfB bei der diesjährigen Auflage nicht nur Punktelieferant auf dem Weg zum Titel. Mit 7 Vorrundenpunkten schaffte unsere Elf überraschend den Sprung ins Halbfinale und ließ dabei die ambitionierten Teams aus Dobberkau und Warnau hinter sich. In der Vorschlussrunde lieferten unsere Kicker dem Titelanwärter Uchtspringe einen großen Kampf und scheiterten erst im Neunmeterschießen am späteren Turniersieger. Immerhin reichte es dann im kleinen Finale gegen den FSV Havelberg zum 3. Rang.

 

Rückrunde – Winter verlängert die Vorbereitung

 

Nach einer ungewöhnlich langen Winterpause begann die Vorbereitung auf die Rückrunde erst im Februar. Schlechte Platzverhältnisse, mangelnde Trainingsbeteiligung und ein ausgefallenes Testspiel (Post Stendal sagte kurzfristig ab), ließen die Hoffnungen auf eine erfolgreiche zweite Saisonhälfte schnell sinken. Den geplanten Start verhinderten dann, wie in jedem Winter, gefrorene Plätze und eine zentrale Spielabsage durch den KFV. Im kurzfristig vereinbarten Testspiel blamierte das Kreisklassenteam aus Kläden unsere Elf vor eigenen Zuschauern (3:4).

 

Kreisoberliga – Spitzenteams eine Nummer zu groß

 

So begann die Rückrunde gleich mit zwei Spitzenspielen. Als erstes waren die Kicker des Drittplatzierten FSV Havelberg in Uetz zu Gast. In einer bis zum Schlusspfiff packenden Partie, revangierten sich die Domstädter mit einem 4:2-Erfolg für die Hinspielniederlage und wahrten damit ihre Aufstiegschancen. Nur 7 Tage später gab dann der Tabellenzweite aus Warnau seine Visitenkarte im Oskar-Ruhnke-Stadion ab. Und wieder wehrte sich unsere ersatzgeschwächte Elf nach Kräften, stand am Ende aber erneut mit leeren Händen da. Keine Punkte, zwei Platzverweise und der Sturz von Platz 4 auf 7 – da konnten auch die aufmunternden Worte der Gegner nicht helfen.

 

Nach Fehlstart folgt der Absturz

 

Eine weitere unnötige Niederlage in Schönhausen machte schließlich den Fehlstart perfekt. Als gegen den Tabellenvierten Dobberkau dann endlich der erste Sieg im Jahr 2012 erkämpft wurde, schien die Durststrecke beendet zu sein. Dabei wartete der nächste Tiefpunkt schon. In Berkau hatten unsere Kicker weder dem miesem Wetter noch dem Gegner etwas entgegen zu setzen und kamen völlig verdient mit 0:3 unter die Räder. Doch auch das war nur der Vorgeschmack auf das, was im Nachholspiel am Ostermontag noch kommen sollte. Gegen kriesengeschüttelte Germanen präsentierten sich unsere Jungs völlig desolat und ließen sich mit 3:8 vom Platz schießen. Ein Totalausfall der gesamten Elf und die höchste Saisonniederlage.

 

VfB zeigt Reaktion – Sieg beim Spitzenreiter

 

Die lockere Stimmung in der Kabine, wirkte wie das berühmte Pfeifen im Walde. Nach den bitteren Pleiten im Vorfeld, glaubte kaum jemand an die Wende ausgerechnet beim Tabellenführer. Als der Favorit dann auch noch früh in Führung ging, wich die letzte Hoffnung schnell der Angst vor einer weiteren Klatsche. Doch unsere Mannschaft erinnerte sich an das Hinspiel und besann sich auf ihre Stärken. Mit echten Traumtoren glichen erst Ronny Pfeiffer und später Christian Lust die zwischenzeitlichen Rückstände aus. Das brachte die überlegenen Mediziner völlig aus ihrem Konzept und so setzte David Mielke in der Schlussminute sogar noch einen drauf und machte mit dem 3:2 die Sensation perfekt. Unglaublich, nur eine Woche nach dem Tiefschlag in Klietz hatte sich unser Team mit einem Sieg beim Spitzenreiter zurück gemeldet. Und der Erfolg in Uchtspringe war anscheinend die richtige „Medizin“ für unsere angeschlagene Elf. Denn die restlichen 8 Begegnungen sollten ohne weitere Niederlage bleiben.

 

Punkt für Punkt – VfB mit Glück und Kempchen

 

Das unsere Elf in der Folge ungeschlagen blieb, lag zum einen an harmlosen Gegnern (Post Stendal und Tangermünde II wurden deutlich besiegt) und zum anderen an der unglaublichen Serie des Nigel Kempchen. Gegen Seehausen (2:2), in Goldbeck (1:1) und in Rossau (1:0) parierte unser Keeper jeweils einen gegnerischen Strafstoß und hatte damit großen Anteil am späteren Erfolg der Mannschaft. Nach 6 Spielen ohne Niederlage winkte nun sogar wieder ein Platz unter den Top der Abschlusstabelle.

 

3 Unentschieden zum Abschluss – VfB sichert Platz 6

 

Zwei Heimspiele und das Derby am letzten Spieltag, es hätte ein perfektes Saisonfinale werden können. Doch schon gegen Mitaufsteiger Kamern verschenkte unsere Mannschaft leichtfertig zwei Punkte und Platz 4. Als auch gegen den die zweitbeste Rückrundenmannschaft BSC Stendal kein Sieg heraussprang drohte zum Saisonende ein neuerlicher Absturz in der Tabelle. Aber auch dieses Mal schlug unsere Elf zurück. Zwar gelang in Grieben nicht die erhoffte Revange für die bittere Hinspielniederlage aber mit dem 1:1 beim Tabellenvierten immerhin ein dicker Schlusspunkt hinter eine gelungene Premierensaison in der Kreisoberliga. Als Lohn stand am Ende der 6. Platz und starke 52 Punkte.

Hinrunde

Saisonvorbereitung – Heimspiel für den VfB

 

Nach einer nur vierwöchigen Sommerpause begann für unsere Kicker bereits Anfang Juli die Vorbereitung auf die neue Spielzeit. Schuld am frühen Saisonstart war eine Kreisoberliga mit 17 Teams und dadurch enge Terminplan.

Zum ersten Test bat unsere Mannschaft einmal mehr den benachbarten Landesklassevertreter Germania Tangerhütte. Unsere Elf nutzte diese Gelegenheit um sich an ihre zukünftige defensivere Spielausrichtung zu gewöhnen und zeigten über weite Strecken eine ansprechende Leistung. Die Gäste mit Neu-Trainer Peter Borstel an der Linie bestimmten das Spielgeschehen und entschieden die Partie durch einen Doppelpack vor dem Seitenwechsel.

Als zweiter Testspielgegner gab die Germania Reserve ihre Visitenkarte in Uetz ab. Im Duell der beiden Aufsteiger zeigte die junge Gästeelf eine sehr engagierte Vorstellung und ging nicht unverdient in Führung. Im zweiten Spielabschnitt rissen unsere Männer dann das Geschehen an sich und kamen am Ende noch zu einen leistungsgerechten 3:1-Erfolg.

Nur einen Tag später stand dann das dritte und gleichzeitig letzte Vorbereitungsspiel auf dem Programm. Erneut war unsere Mannschaft Gastgeber und empfing die zweite Mannschaft des SV Concordia Rogätz. In einer fairen aber nicht hochklassigen Partie kam unsere Elf zu einem leistungsgerechten 2:0-Sieg.

 

Altmarkpokal – VfB scheitert früh

 

Das Große Ziel Klassenerhalt in der Kreisoberliga und der volle Spielplan degradierten den Pokalwettbewerb zu Saisonbeginn zu einer lästigen Pflichtaufgabe. Einem frühem Aus in der leidigen Qualifikationsrunde stand allerdings das „Losglück“ im Weg.

Im Deby, wenn auch nur gegen die Germania-Reserve, wollte unsere Elf dann doch nicht ausscheiden. Trotz aller guten Vorsätze benötigte unser Team 120 Minuten und das Elfmeterschießen um die „kleinen“ Tangerhütter niederzuringen.

Als Belohnung gab es die nächste Pokalrunde mit einer weiteren Auswärtspartie in Klein Schwechten. Trotz anfänglicher Gegenwehr dominierte unsere Mannschaft den Gegner und zog am Ende durch ein deutliches 8:1 in das Achtelfinale ein.

In der Runde der letzten 16 musste unser Team bei den Preußen aus Schönhausen antreten. Nur zwei Wochen nach dem glücklichen Heimsieg in der Liga, hielt unsere Elf erneut alle Trümpfe in der Hand, ehe ein Doppelschlag in den Schlussminuten doch noch das Pokal-Aus bedeutete.

 

Kreisoberliga – VfB zahlt Lehrgeld

 

Der Start in das große Abenteuer Kreisoberliga hatte es in sich: Mit dem SSV Havelwinkel Warnau, Germania Klietz und dem FSV Havelberg warteten gleich zu Beginn die drei Spitzenteams der Vorsaison. Gegen den Ligafavoriten Warnau bekam die Uetzer Aufstiegseuphorie dann auch gleich den ersten ordentlichen Dämpfer. Fast chancenlos musste sich unsere Mannschaft bei ihrer Rückkehr in die KOL im Havelwinkel mit 2:5 geschlagen geben.

Eine Woche später verbuchte unsere Elf mit einem 2:2 gegen Germania Klietz immerhin den ersten Punktgewinn. Aber nach einer 2:0-Führung auf eigenem Rasen wollte nur wenig Freude aufkommen.

 

Der erste Dreier – VfB kommt in Fahrt

 

Am 3. Spieltag war unsere Elf erneut bei einem Spitzenteam zu Gast. Und auch der FSV Havelberg schien eine Nummer zu groß für unseren VfB. Nach zweimaligem Rückstand erkämpfte sich unser Team einen 2:2 Halbzeitstand witterte die große Chance. Mit einem weiteren Treffer im zweiten Durchgang sicherten sich unsere Jungs am Ende sogar den Auswärtssieg und sorgten so gleichzeitig für die erste faustdicke Überraschung in der noch jungen Saison.

Die folgende Spielplanänderung (nach Rückzug der Lok-Reserve) bescherte unserer Mannschaft erst eine unfreiwillige Pause, dann aber die Partien bei Post Stendal und gegen Preußen Schönhausen, die beide siegreich endeten.

Mit 10 Punkten hatte sich unser VfB auf Platz 6 vorgearbeitet und war bereit für den nächsten Paukenschlag. Mit sage und schreibe 5:2 fertigten unsere Kicker auch die ambitionierten Dobberkauer ab und feierten ihren zweiten Auswärtssieg.

Als anschließend auch das Heimspiel gegen Berkau gewonnen wurde, grüßte unsere Mannschaft nach vier Siegen in Folge von Platz 3 der Tabelle.

 

Das erste Derby – Ende der Heimserie

 

Ausgerechnet der SV Grieben setzte dem Siegeszug unserer Mannschaft dann ein jähes Ende. Am vorgezogenen 15. Spieltag erwischte unsere Elf einen rabenschwarzen Tag und blieb beim 1:4 chancenlos. Die Derbypleite war gleichzeitig das Ende einer Heimserie von 29 Partien ohne Niederlage für unsere Mannschaft.

Nur eine Woche später zeigte sich unser Team gegen Spitzenreiter Uchtspringe gut erholt und lieferte dem Favoriten einen großen Kampf. Trotz der bis dahin besten Mannschaftsleistung jubelten am Ende wieder die Gäste.

Mit einem mühsamen 2:0 Heimsieg über schwache Tangermünder kämpfte sich unsere Elf dann halbwegs in die Erfolgsspur zurück und biss sich mit 19 Zählern in der oberen Tabellenhälfte fest.

 

Nicht schön aber erfolgreich

 

Für begeisternden Fußball und große Siege mussten die Uetzer Anhänger allerdings weiterhin Auswärtsfahrten auf sich nehmen. So zum Beispiel nach Seehausen, wo unsere Jungs das nächste Ausrufezeichen setzten. Mit einem verdienten 3:0 Erfolg beim Tabellendritten feierten unsere Kicker den nächsten überraschenden Auswärtserfolg und kletterten im Anschluss selbst zurück auf Rang 3.

Mit zwei weiteren Heimsiegen über die Goldbecker Reserve und den Rossauer SV festigte unser Team diese Spitzenposition, ohne dabei zu glänzen. Kampf und Krampf ersetzten Leichtigkeit und Spielfreude. Die letzten Heimspiele des VfB im Jahr 2011 brachten wenig Spaß aber wichtige Punkte.

Zum Abschluss der Hinrunde warten noch die Auswärtsaufgaben in Kamern und beim BSC Stendal. Bei Mitaufsteiger Kamern kam unser Team erst spät in Fahrt und musste sich nach 1:3 Rückstand mit einem Punkt zufrieden geben.

Ähnlich schwer taten sich unsere Jungs beim BSC. Nach einer schwachen und torlosen ersten Spielhälfte, drehte unsere Mannschaft im zweiten Durchgang auf und feierten einen weiteren Sieg. Es war der 10. in einer begeisternden Hinrunde, die unsere Mannschaft auf einem starken 4. Tabellenplatz beendete.